Workshops

Wir bieten auch Workshops an – wenn ihr Interesse an einem Workshop habt, schreibt uns eine Mail!

Selbstbehauptung für Frauen*Inter*Trans*

In unserer Gesellschaft sind Grenzverletzungen leider alltäglich. Gemeinsam wollen wir ausprobieren, wie wir uns und Andere gegen übergriffiges Verhalten verteidigen können. Dabei üben wir, unsere Grenzen wahrzunehmen, diese besser zu schützen (mit Worten und körperlich) und für Andere einzutreten. Erfahrungen können (müssen aber nicht!) geteilt und besprochen werden.

Der Workshop ist nur für Frauen*Lesben*Inter*Trans* und kann zwischen 3 und 6 Stunden dauern.

Rechte Strukturen im Kampfsport in Mitteldeutschland

Vortrag und Workshop

In den letzten Jahren wächst das gesellschaftliche Interesse an Kampfsport immer mehr: Ob als Fitnesssport, Selbstverteidigung oder aus einer Gewaltaffinität heraus, die Gründe für Kampfsport sind sehr unterschiedlich. Im Vortrag zeigen wir, was Kampfsport für die extreme Rechte anschlussfähig macht, welche Ideologien und Geschlechtervorstellungen dahinter stehen und wie sich die rechte Kampfsportszene in den letzten Jahren in Mitteldeutschland entwickelt hat. Neben rechten Strömungen werden auch Initiativen und Akteur*innen betrachtet, die sich gegen eine weitere Ausbreitung rechten Gedankenguts im Kampfsport engagieren.

Zeitumfang: 1 bis 3 Stunden

Kosten: Am besten schreibt Ihr uns dazu kurz über unser Formular oder auch per Email.

Der III. Weg – die Neonazisportler

In diesem Vortrag geht es um die neonazistische Kleinstpartei, die immer wieder durch und auf sportlichen Events in Erscheinung tritt. Es werden die Hauptakteur_innen der Partei vorgestellt, sowie deren ideologische Ausrichtung und wie Kampfsport in sich in dieses Weltbild integriert. Auch wird in dem Vortrag auf die Rolle der Frau in der Partei eingegangen und die Möglichkeiten der Einflussnahme der Partei auf gesellschaftliche Prozesse spezielle ihren Einfluss auf den Breitensport. Am Ende gibt es eine Einordnung der Partei in die extrem Rechte Szene und eine Einschätzung des Gefahrenpotentials für unsere demokratische Gesellschaft.

Burschenschaften – Sport als Korrektiv

Burschenschaften gehören in jeder Studierendenstadt zum Stadtbild und farbendtragende Studenten sind nicht zu übersehen. Verbindungsstudenten sind innerhalb ihrer Verbindung meist sehr diszipliniert gegenüber ihren “Kameraden”. Um diesen Gehorsam zu erzeugen wird vor allem die Sportart Fechten benutzt. In diesem Vortrag schauen wir uns die Bedeutung des Sports für Studierendenverbindungen an. Außerdem wird das Konzept der Männerbünde kritisch hinterfragt und analysiert in wie weit dies eine Bedrohung für die befreite Gesellschaft sein kann.